Das bin ich

Ich bin Marian Grau, der Autor dieses Blogs, Autor des Buches „Bruderherz“ und gelegentlich auch Schüler. Ich gehe in die zehnte Klasse eines Gymnasiums im wunderschönen Schwoibaländle in der Nähe von Stut

tgart und wohne mit meiner Mutter und unserem kleinen privaten Zoo (zwei Katzen, ein Hund) in einem Reihenhaus. Ich spreche Englisch, Chinesisch, ein wenig Spanisch und natürlich Deutsch. Meine Hobbies? Ja, gute Frage. Klar, ich treffe mich gerne mit Freunden und Sport mache ich auch (gelegentlich 😉 ). Mein größtes Hobby ist aber weitaus spezieller und auch ein klein wenig kostenintensiver. Ich liebe das Reisen! Nun gut, das weißt Du wahrscheinlich schon. Ist ja ein Reiseblog hier.

Das da neben mir ist übrigens meine Mutter – meine treuste Reisebegleiterin

Auf dieser Seite möchte ich dir mehr von mir erzählen und den ganz besonders Neugierigen unter euch auch ein paar kleine FunFacts über mich liefern.

Ich bin Baujahr 2002 und wurde am 27.07 um 23:28 Uhr geboren – fast drei Tage zu spät. Papa fuhr schon mit dem Kennzeichen ‚MG 2507‘ durch die Gegend. Sorry, Papa!

Als ich auf die Welt kam, war mein Bruder schon da. Unsere Familie war eigentlich komplett. Da wären meine Mutter Manuela, mein Vater Markus, mein Bruder Marlon und natürlich ich, Marian. Fällt dir was auf? Genau, alle unsere Vornamen beginnen mit „M“. Die haben uns dann auch den Spitznamen „die vier M’s“ eingebracht.

Mein Bruder Marlon war 2 Jahre älter als ich und als ich auf die Welt kam, war er schon krank. Im Alter von fünf Monaten hatten die Ärzte bei ihm die äußerst seltene Stoffwechselkrankheit Morbus Leigh festgestellt. Marlon konnte nie laufen, sprechen oder vernünftig essen. Bald schon wurde er mittels einer Magensonde ernährt. Die Ärzte gaben ihm eine Lebenserwartung von zwei Jahren. Für meine Eltern brach eine Welt zusammen und als ich mich dann ankündigte, mussten sie erneut bangen. Marlons Krankheit entstand nämlich durch einen Defekt auf jeweils demselben Gen meiner Eltern. Die Chancen stehen bei solch einem Fall dann 3:1, dass das Kind gesund wird. Marlon hat kein Glück gehabt.

Aber es ist wie mit allem im Leben: Irgendwann gewöhnt man sich an alles. Und – auch wenn es unglaublich klingt – irgendwann ist es auch gut so, wie es ist. Irgendwann hat man es akzeptiert, irgendwann bekommt man es auf die Reihe. Die Krankheit meines Bruders hat meine Eltern und später auch mich zusammengeschweißt und zu einem richtig guten Team gemacht. Sie hat uns schwach und stark zugleich gemacht. Aber es war nicht nur Marlons Krankheit, die uns so viel gelehrt hat. Es war Marlon selbst. Er hat uns gezeigt, worauf es im Leben wirklich ankommt. Was man zum Leben braucht. Er hat uns beigebracht, jeden Moment zu genießen und niemals aufzugeben.

Ich bin stolz, nicht lügen zu müssen, wenn ich sage, dass ich eine ganz besonders schöne Kindheit haben durfte. Ja, das war eine schöne Zeit! Klar, manchmal habe ich die zweite Geige gespielt. Aber das war vollkommen in Ordnung und gerechtfertigt. Ich habe nie etwas vermisst und ich denke, dass ich genau wegen meinem Bruder so bin, wie ich eben heute bin.

Die Rasselbande Grau: Mami und Papi mit langen Haaren, Marlon und ich.                            ©Birgitta Petershagen

 

Wie ich nun eben bin? Geht das nicht noch etwas genauer? Natürlich geht das!

Nachdem mich meine Mutter 2013 mit nach Kambodscha genommen hat und ich dort meine erste „richtige“ Reise unternehmen konnte, habe ich mich unheilbar mit dem Reisefieber infiziert. In meinem Fall kann man vermutlich von einem besonders schwierigen Fall dieses Fiebers sprechen, denn es ist stark – sehr stark. Mittlerweile gibt es kaum einen Tag, an dem ich nicht nach den besten Deals nach irgendwo suche. Kein Tag vergeht ohne mindestens fünf Flugsuchen (wovon ich so gut wie nie auch nur einen buche). Ich liebe das Fliegen an sich, interessiere mich sehr für die Luftfahrt, obwohl ich manchmal sogar ein kleiner Schisser bin, wenn es doch mal wackelt. 

Mittlerweile hat es mich schon in 31 Länder auf 3 Kontinenten verschlagen – to be continued! Mein Lieblingskontinent ist -unangefochten- Asien. Außerdem liebe ich Großstädte, fast genauso sehr wie die Einöde. Meine Lieblingsstadt ist Bangkok und ich denke nicht, dass sich das jemals ändern wird. Wobei, ich habe ja noch ein paar Jahre… Mal sehen.

Meine Bucketlist wächst im Minutentakt. Aktuell ganz besonders hoch im Kurs sind:

Georgien Bahamas Myanmar
NYC Kanada Tel Aviv

 

Mein Buch „Bruderherz“

Ja, ich bin Autor! Verdammt cool, oder? Am 9.April erscheint ganz offiziell mein eigenes Buch bei Eden Books. Im Buch geht es um mein Leben, um meinen Bruder und das Leben mit ihm. Es geht um die Reisen mit ihm (ins Kinderhospiz) und warum auch die völlig in Ordnung waren. Es  geht um seinen Tod und schließlich auch um die Reisen heute und wie er mich noch immer überallhin begleitet.

Allzu viel möchte ich an der Stelle noch nicht verraten, es soll ja spannend sein! Wenn das Buch dann erhältlich ist, werde ich sicher mehr dazu schreiben.

Das Buch kann man übrigens bei allen gängigen Online-Shops (z.B: Amazon, Thalia, Hugendubel) und sogar in deiner Lieblingsbuchhandlung vorbestellen.

Dinge, die ich vermutlich niemals sagen werde

„Lass doch mal für drei Wochen Urlaub am Ballermann machen!“

„Ich will mehr Tomatensaft!“

„Fliegen? Nein, das ist mir zu anstrengend. Ich fahr lieber Bus.“

„Ich bin satt.*“

„Omi, hast Du noch mehr Rosenkohl für mich?“

*Ausnahmen bestätigen die Regel, beispielsweise beim Rosenkohl… 😉

 

Meine beste Eigenschaft

Ich bin Optimist und würde durchaus sagen, dass das eine gute Eigenschaft ist. Ich bin meistens guter Dinge (sogar schon um fünf Uhr morgens!) und motiviert. Ich bin außerdem schnell begeisterungsfähig und stehe zu dem, was ich sage.

 

Meine schlechteste Eigenschaft

Wenn Du meine Mutter fragen würdest, wäre die Sache sicher ganz klar: Ich lasse immer alles dort stehen und liegen, wo ich es zuletzt benutzt habe. Sei es ein leerer Joghurtbecher, ein Kugelschreiber oder meine Schulsachen. Zu meiner Verteidigung würde ich behaupten, dass ich das gar nicht bemerke und mir überhaupt nicht bewusst ist, dass ich meine Mum damit ärgere. Tschuldigung!

 

Mehr unnützes Wissen über mich gefällig? Dann schau dir doch diesen Artikel an:

22 Fakten über mich, die Du garantiert noch nicht wusstest!