Der Wecker klingelt unverschämt früh und ich springe hochmotiviert aus dem Bett. Nein, so ist das sicher nicht jeden Morgen, allerdings ist es wirklich so an den Tagen, an denen eine neue Reise beginnt. An so einem Tag wie heute, an dem ich etwa 2000 km nach Moskau fliegen werde.

Schwups, stand ich schon mit meiner Tante am Bahnhof und wieder einen Moment später saß ich im ICE nach Frankfurt.

Wie Du vielleicht weißt, hatte ich bis dato keine so gute Einstellung zu Russland, da ich Sankt Petersburg grauenhaft fand. Umso höher sind und waren meine Erwartungen an Moskau heute gewesen.

Schon saß ich im Flugzeug, einem A321 von Aeroflot, der russischen Staatsairline. Da hatte ich auch schon ein wenig Bedenken, doch wie sich herausstellte, war alles bis auf das Essen harmlos,..;)

Angekommen in Moskau standen wir an einem Flughafen, der leerer nicht sein hätte können. Ich hatte mir einen der größten Flughäfen einer 13 Millionen-Metropole ein wenig voller vorgestellt. Nun ja, mir sollte es recht sein!

In die Stadt fuhren wir eine gefühlte Ewigkeit und nach zehn Stunden on the road langte mir es langsam dann auch. Doch es zog sich noch eine Weile und es dauerte etwa 100 Minuten, bis wir in unserem Hotel in die Betten fallen konnten.

Doch nicht für lange! Wer mich kennt, der weiß, dass ich erst schlafen werde, wenn die Füße qualmen -und haben sie das getan? Nein! Also gingen wir eben in einem sehr sehr guten und urigen Lokal essen, das definitiv ein Insider der Stadt ist (Beitrag folgt), und wagten uns danach in die berühmt berüchtigte Metro Moskaus.

Huiuiui, ich bin wirklich schon oft Metro in unzähligen, großen Städten gefahren. Aber das war noch einmal ein ganz anderes Niveau – ganz anderes. Total geflasht von allem, was in der Metro so ab ging (Auch hierzu wird es wahrscheinlich einen „Unterwegs mit mir in der Metro“-Beitrag geben 😉 ) krochen wir die Treppen auf den Roten Platz hinauf.

Und siehe da – wunderschön, genauso, wie ich ihn mir vorgestellt habe. Doch halt: Der Platz ist nicht rot?! 😉

Und jetzt sitze ich hier, im Bett meines Hotelsund ich freue mich nach diesem schönem, langem und faszinierendem 16 Stunden-Tag mit qualmenden Füßen einzuschlafen… Bis morgen!

Nachtrag: Hat dir dieser erste Eintrag gefallen? Dann schau dir doch mal den von Tag 2 in Moskau an!

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Hi, ich bin´s Marian! Mit 14 Jahren Autor eines Blogs? Natürlich geht das! Als ich zwölf Jahre alt war, ergriff mich plötzlich das Reisefieber: Ich schnappte mir meine Mutter und den Rucksack und flog nach Kambodscha, Seitdem liebe ich Asien, Großstädte und das Fliegen selber mehr wie alles andere. Bleib doch noch ein wenig und entdecke mit mir die Welt!

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