Moskau ist eine Stadt der Superlative und bietet alles, was man für einen abenteuerlichen Städtetrip benötigt: Ein (zu 🙂 ) aufregendes  Metrosystem, riesengroße Straßen und Plätze, tolle Sehenswürdigkeiten und eine „paar“ Menschen.. 13 Millionen, um genau zu sein!

In Moskau habe ich so einiges erlebt – vom Metrowahnsinn über den Anblick vom gewaltigen Kreml und dem Roten Platz, bis hin zu einem Beinahe-Trickbetrug in der Metro! Wie, das hast Du noch nicht gelesen? Dann aber mal schnell zu meinem Reisetagebuch! 😉

Dieses Mal habe ich mir besonders viel Mühe mit den Bildern gegeben, da ich meinen Instagramaccount mit ein paar wirklich tollen Bildern füllen  und Dir hier natürlich auch etwas bieten wollte. Mein Equipment ist noch nicht das, was vielleicht die ganz „Großen“ haben, Bilder machen kann meine Nikon aber auch! 😉 In diesem Beitrag lasse ich doch mal lieber Bilder sprechen und ich halte mich (nur ein wenig) zurück – ich hoffe, es gefällt Dir!

Was wäre eine Reise nur ohne einen Flug…? Richtig, auch eine Reise! Trotzdem sind die Reisen, die gleich mit einem Flug starten, meistens die Besten – ich liebe es einfach, über den Wolken zu sein und auf die kleinen Menschen dort unten zu schauen. Nach Moskau ist es ja dann schon ein Stück gewesen, fast genau 2000 Kilometer. Wir flogen mit Aeroflot, einer neuen Airline für mich, was die Sache noch ein wenig aufregender machte. Der Flug war gut, die Aussicht auch! 🙂

Spät am Abend sind wir dann in Moskau angekommen. Erster Eindruck? Kalt, groß, laut und nochmal groß. Auf dem Roten Platz, der übrigens gar nicht rot war ( 🙁 ) , entdeckte ich dann das erste Schmuckstück der Stadt: Die Basilius Kathedrale. Und ich muss schon sagen, dass mir selten ein Bauwerk so gut gefallen hat! Gefühlt 1000 Bilder habe ich von Basilikum gemacht, wie ich ihn liebevoll nenne…

Am nächsten Morgen ging es für uns in den Kreml. Ich bin ja ehrlich, viel erwartet habe ich nicht. Als ich das erste mal vom Kreml hörte, dachte ich sofort an ein stinklangweiliges Museum , vollgestopft mit Münzen und ein paar alten Briefen – im Gegenteil! Der meiste Teil der Anlage liegt außen, unter anderem auch der ehemalige „Rote Platz“ mit vier tollen Kathedralen. Das Adjektiv „Rot“ war im alten Russland ein Synonym für „Schön“. Die beiden Plätze sind und waren nie rot, die Russen fanden sie einfach nur schön! Sehr gut, wieder was gelernt. 😉

Essen gehen in Russland war toll – die Asuwahl ist groß und es gibt viele verschiedene, interessante Köstlichkeiten aus recht ungewöhnlichen Ländern. Oder warst Du schon einmal Ukrainisch essen? Ich war im Taras Bulba, einer kleinen Kette , die es in Moskau acht Mal gibt. Der Eingang ist sowas von unscheinbar, zum Glück konnten wir zumindest die Endbuchstaben erkennen. Innen ist alles so eingerichtet wie in einem alten ukrainischen Hof: Überall kleine Fenster mit süßen rot-weiß karierten Vorhängen, urige Holzstühle mit Stoffbezügen und unzählige Bilder von Bauernfamilien aus der Ukraine. Zu unserem erstaunen war das Restaurant riesengroß und es gab sogar noch eine zweite Etage. Die Bedienung trägt Tracht und die Frauen auch noch einen großen Blumenstrauß auf dem Kopf… Klingt komisch, ich weiß. 🙂

Da wir keinen Plan von der ukrainischen Küche hatten, bestellten wir einfach auf Gut Glück – und es war verdammt lecker!

Hach, der Basilikum war einfach mein absoluter Liebling dort… Auch bei Tag sieht er einfach traumhaft aus, finde ich!

Im Wohnhaus des guten Herrn Bulgakow, einem altem Autor, der immer noch sehr viele Fans in Moskau hat, gibt es so einiges zu sehen. Doch mein persönliches Highlight liegt nicht in der Wohnung, sondern direkt am Eingang: Das Treppenhaus! Die Anhänger des Autors sorgten mit ihren spektakulären Zeichnung an den Wänden des Treppenhauses für ein paar wunderbare Streetart-Fotomotive, herrlich!
Du willst mehr Bilder sehen und etwas über den Insider erfahren? Hier geht’s zu meinem Beitrag!

Auf das Motiv mit der Christi-Erlöser Kirche habe ich mich sehr gefreut, denn ich hatte gelesen, dass ganz tolle symmetrische Aufnahmen von der Fußgängerbrücke gegenüber möglich sein sollen. Trotz diesen ganzen öden Wolken im Hintergrund oder genau deshalb, sieht das Bild doch trotzdem ganz gut aus, oder nicht? 🙂

„Hat der nicht vorhin gesagt, dass er sich zurückhalten wird?“ – Es tut mir Leid, aber es gab so viel zu erzählen! :p

Jedenfalls endet mit diesem Bild, vielen tollen Eindrücken und dem besten Flugzeugessen, das ich jemals essen dufte,  meine Reise nach Russland auch schon wieder… Ich hoffe, dass dir meine kleine Reise in Bildern gefallen hat.

Die Bilder sind nicht Weltklasse, aber wenn sie es schon wären, würde es ja irgendwann langweilig werden und das will ich natürlich nicht. 😉  Ich gebe mir jedes Mal noch ein kleines bisschen mehr Mühe und dann kriegen wir das schon noch hin – vielleicht ja schon auf meinem nächsten Trip nach Helsinki!

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Hi, ich bin´s Marian! Mit 14 Jahren Autor eines Blogs? Natürlich geht das! Als ich zwölf Jahre alt war, ergriff mich plötzlich das Reisefieber: Ich schnappte mir meine Mutter und den Rucksack und flog nach Kambodscha, Seitdem liebe ich Asien, Großstädte und das Fliegen selber mehr wie alles andere. Bleib doch noch ein wenig und entdecke mit mir die Welt!

3 Kommentare

  1. Gerne habe ich Dich auf Deiner Bilderreise durch Moskau begleitet. Tolle Bilder und dazu auch noch prima geschrieben. (wie immer)!eeeeC8

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